Peter van Buren

ShockWatch Europe | Peter van Buren

Website: www.spotsee.io

ShockWatch Europe

2012 startete Peter van Buren das Unternehmen ShockWatch BV. Der Name ShockWatch sorgte für einige Verwirrung; der Name hat nämlich nichts mit Armbanduhren zu tun. „Wir watchen Shocks,“, so Van Buren. Es sind simple Indikatoren mit erweiterten Schreibern, die man mit Frachten und Lieferungen mitschicken kann. Diese registrieren Zeit, Ort, Temperatur und starke Schockbewegungen. Auf diese Weise können Beschädigungen während des Transportes zurückverfolgt und letztendlich vermieden werden mit dem Ziel, dass sorgfältiger mit der Ware umgegangen wird. Sorgfältiger Umgang mit der Ware beim Transport ist aus der Kostenperspektive noch effektiver als stabile Verpackungen.

Erste ausländische ShockWatch
Die amerikanische Firma ShockWatch Inc. ist für ihre erste ausländische Filiale auf der Suche nach erfahrenen Personen als Ansprechpartner für lokale Kunden und Distributoren. Da Van Buren bereits viel mit dem Produkt arbeitet, wurde er gebeten, die Firma nach Europa, Afrika und in den Nahen Osten auszuweiten. Seit der Fusionierung ist der Umsatz stetig gestiegen und hat sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht. 

Van Buren erzählt, dass die verschiedensten Transporte mit ShockWatch ausgerüstet sind. „Eigentlich bei so ziemlich allen Transporten, wo etwas kaputtgehen kann werden wir mit einbezogen. Wir können somit viel für unsere Kunden herausfinden. Unsere Untersuchungsergebnisse zeigen unter anderem, dass etwa die Hälfte aller Transportschäden in Westeuropa gar keine Transportschäden sind, sondern erst nach der Lieferung entstehen und als Transportschäden abgeschrieben werden.“
„Zum Beispiel war einmal eine Ladung Chips komplett verkrümelt. Unser Produkt zeigte, dass das Problem beim Füllen entstanden ist. Ein anderes Mal kam ein Biertransport nach Afrika nicht gut am Ziel an; wir entdeckten, dass die Container bei einem Zwischenstopp in Spanien (der nicht einmal registriert wurde) viel zu hart behandelt wurden. Aber genauso können wir den Transport von Fernsehern, Gemälden, Medikamenten oder großen Maschinen beaufsichtigen.“

Neues Produkt: SpotBot
Vor Kurzem wurde ein neues Produkt im Sortiment aufgenommen: Der SpotBot, dieses Produkt kann Stöße, Temperaturen und aktuelle Standorte in Echtzeit wiedergeben; auch in abgeschlossenen Räumen. Die Daten werden über SIM (weltweite Deckung) an die Cloud gesendet. Van Buren erwartet, dass die Firma noch viel mehr Umsatz machen wird als den bisherigen jährlichen Umsatz von etwa 2,5 Millionen mit Indikatoren und Schreibern.

Exportländer: etwa 150 Länder in Europa, Afrika, GUS und im Nahen Osten.