Jan Hilbrink

Loparex | Jan Hilbrink

Website: www.loparex.com

Loparex

"Need for Speed", darum geht es bei uns. Wir müssen schnell auf die Wünsche unserer Kunden reagieren können, wenn wir uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden wollen: "Reaktionsfähigkeit" sagt Jan Hilbrink, Managing Director von Loparex in Apeldoorn.
Das Unternehmen gehört zur Intermediate Capital Group (ICG) und produziert release liner. Diese release liner werden als Träger für selbstklebende Materialien wie Klebeband, Pflaster und Etiketten verwendet. Dieses mit Silikon angereicherte Papier ist vielseitig und in vielen Branchen anwendbar, wie zum Beispiel dem medizinischen Markt (medizinische Pflaster, transdermale Anwendungen), dem Grafiksektor (Aufkleber auf Bussen und Zügen, car wrapping) und der Klebebandindustrie, Elektronik (wie Mobiltelefone), Kompositen (in der Flugzeugsindustrie).


Loparex beliefert hauptsächlich Kunden in Europa, andere Produktionsstandorte der Loparex-Gruppe (USA, Indien, China und Thailand) konzentrieren sich auf andere Teile der Welt. In Apeldoorn befindet sich Loparex in dem ehemaligen Van Gelder Papier Gebäude, zu dem Loparex einst gehört hat. Loparex Kunden sind vielfältig. Von Familienunternehmen, die schnell bedient werden wollen bis hin zu großen multinationalen Konzernen, wo Prozesse komplexer sein können. Um schnell auf diese Anforderungen reagieren zu können, ist ein paralleler Workflow erforderlich. Nicht Schritt für Schritt, sondern die Produktion beginnen schon während laufender Verhandlungen.


Fast 100% der Kunden sind im Ausland und hauptsächlich in Westeuropa angesiedelt. Daraus ergibt sich ein Umsatz von rund 70 Millionen Euro, wobei 150 Mitarbeiter täglich rund um die Uhr zusammenarbeiten. Obwohl die Konkurrenz stark ist, hat Loparex in den letzten fünf Jahren ein Volumenzuwachs von 80% realisiert. Der Fokus auf das Ausland hat einen einfachen Grund: In Großbritannien und Deutschland ist traditionell eine solide Fertigungsindustrie, und eine große Nachfrage nach release liner kommt von dort. Der Export ist in diesen Fällen offensichtlich.


Loparex strebt an weiter zu wachsen als Exportunternehmen in Europa. Hilbrink ist mit der Performance des Unternehmens zufrieden: "Wir verfügen über viel internes Know-how und können Wissen und Erfahrungen mit Kollegen unserer Schwesterunternehmen weltweit austauschen. So können wir schnell auf die Kundennachfrage reagieren und somit weiter wachsen."


Exportländer: Europa, USA, Indien, China und Thailand