Rolof Mulder

Hospitainer | Rolof Mulder

Website: www.hospitainer.com

Hospitainer

Rolof Mulder gründete seine Firma in 2010 mit sehr guten Vorsätzen. Als ehemaliger Rettungssanitäter sah er, wie viele Krankenhäuser und andere Einrichtungen falsch ausgestattet wurden. Als Konsequenz daraus schlossen ein halbes Jahr später viele Hospitalgebäude, dies konnte und musste verhindert werden!
Mulder entwickelte ein mobil agierendes Krankenhaus, dass als selbständig operierende Klinik erkannt wurde. 
Nur Treibstoff wird benötigt, damit die Klinik selbständig arbeiten kann. Die erste Mini-Klinik hatte Mulder selbst in einem Container entwickelt. Sieben Jahre später entwickelte Hospitainer mehr als 100 Container für Katastrophengebiete.

Katastrophenhilfe
Hospitainer arbeitet sehr viel für die Vereinten Nationen und andere Hilfsorganisationen. Es ist sehr wichtig bei Katastrophen schnell vor Ort zu sein. Dafür hat Hospitainer ein großes Lager mit 30 Containern, wenn sie benötigt werden, können sie direkt geliefert werden. Das zehnköpfige Team von Hospitainer liefert die Container und baut sie direkt vor Ort auf.
Oftmals bleiben diese für mehrere Jahre dort stehen. Zum Beispiel hat eine syrische Stadt von Hospitainer einen Container seit über 4 Jahren im Einsatz. Diese Klinik hat bisher schon 50-60.000 Operationen durchgeführt. Zu Zeiten der Ebola Krise sendete Hospitainer einen speziellen Container nach Mittelafrika. Für mehrere Hilfsorganisationen wurden Container schon auf Schiffe geschweißt. So verwandelte sich ein Frachtschiff in ein Krankenhausschiff. Mehrere dieser Schiffe fahren im Mittelmeer um Flüchtlinge aufzunehmen.

Medizinische Angestellte
Mulder: "Ich bin fest davon überzeugt, dass ein unternehmensfreundlicher Ansatz und die Unterstützung gut zusammenpassen. Das ist die neue Hilfe. Es ist außerdem sehr viel zu tun auf der Welt. 300.000 Frauen werden jedes Jahr während der Arbeit unnötig getötet." Hospitainer will in Zukunft sehr stark dagegen vorgehen. "Mein Ziel ist es, in den nächsten 20 Jahren 1.500 Krankenhäuser auf der ganzen Welt zu schaffen. Mittelfristig denken wir daran, eine Gruppe zu gründen, die ein Team für direkt einsetzbare Container und medizinisches Personal einrichtet. Oftmals sind wir bereit, die Container zu stellen, haben aber selbst nicht das nötige Personal. Hierdurch wird wertvolle Zeit verschwendet. Soziale Spender sind daran interessiert diesem Team beizutreten!"

Exportländer: Haiti, Sudan, Irak, Syrien, Türkei, Philippinen, Jordanien, Italien, Frankreich, Kongo und verschiedene Länder in Westafrika.